Verfasst am 18.03.2010 23:11:45 Uhr Von der Behörde Friedhof zu einem Bürger-Dienstleistungsunternehmen Es war heute schönes Grabpflegewetter und um 19Uhr noch +14°C. Sicher kann es auch im Mai noch eine Nachtfrost geben. Nach der heutigen Pflanzung von Stiefmütterchen wollte ich sie angießen. Es gab weder Gießkannen noch waren die Wasserhähne zu bedienen, also es war jahreszeitlich bedingt wegen der Frostgefahr noch Wassersperre. Auch kein Wassertümpel konnte mir helfen. Also fuhr ich nach Hause, nahm mir einen 5liter-Wasserkanister, füllte ihn mit Regenwasser ab und wieder fuhr's SELBST zum Grab. Das ist nicht nur ein Zeit-, sondern auch ein unrentabler Energie-Aufwand. Möglicherweise soll es ja morgen Regen geben? Könnte man wie in den Baumärkten mit destilliertem Wasser, hier auf dem Friedhof mit Regenwasser gefüllte 5liter-Kanister am Friedhofsautomaten an Kunden abgeben, zur Not auch mit Personalausweis? Aber so ein Automat muss erst erfunden werden und was viel schwieriger ist, hierzu muss erst eine Verordnung oder ein Gesetz entworfen, beraten und verabschiedet werden. Viel schneller geht es, auf bestehende Verordnungen zurückzugreifen und Abmahnungen in die Welt zu schicken, falls das Grab zu Ostern immer noch einen ungepflegten Eindruck macht. Gute Nacht! (dp)(0,35h) archiviert (tbid3356.680): (dp) 18.03.2010 (+0,1h (+favicon +flagcounter +w3c_LiCh +2navi)) | ||