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Verfasst am 10.02.2010 05:50:05 Uhr
Ein ähnliches Wort zum Frühstück

Soeben bin ich fündig geworden, wie man im Slowenischen und vermutlich in den anderen slawischen Sprachen Eigenschaftswort-Sequenzen bildet, die im Deutschen oftmals zusammengeschrieben werden. Gefunden habe ich:
"Hormone und hormonähnliche Substanzen" (dts.) = "hormoni in hormonom podobne substance" (slo.; NOM.Pl.)

"(einer/der) hormonähnlichen Substanz" (dts.) = "hormonu podobne substance" (slo.; GEN.Sg.)
Hierbei ist das slowen.Wort "hormonom" bzw. "hormonu" im DATIV (Pl. bzw. Sg.).

Möchte man "hormonähnlich" übersetzen, dann bilde man im Geiste zuerst
  • "hormonähnliche Substanz" = "dem Hormon ähnliche Substanz" oder
  • "hormonähnliche Substanzen" = "den Hormonen ähnliche Substanzen"
... und übersetze danach. Genauso verfahre man bei "hormon-ähnlich", "alkohol-ähnlich", "aceton-ähnlich", "...-ähnlich" oder wie in meinem Fall "redukton-ähnlich".

Zur Erinnerung: muss man z.B. "Hormon-Störung" übersetzen, dann vorher im Geiste "hormonliche Störung" bilden und erst dann übersetzen. Muss man eine "hormonbedingte Störung" übersetzen, dann im Geiste zuerst eine "durch Hormon bedingte Störung" konstruieren und danach erst übersetzen.

Bingo! (dp)(0,75h)
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