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Verfasst am 27.08.2009 19:26:11 Uhr
2000 Jahre altes römisch-kaiserliches Bronzepferd mit Reiter entdeckt

Ausser Kasachisch gibt es auch noch etwas anderes, was mich interessiert. Ich las etwas über diesen wertvollen Fund vorgestern in der Wetzlarer Neuen Zeitung. Diejenigen, welche die Bronzefigur im Brunnen versenkt haben, hofften vielleicht, sie möge nach der verlorenen Schlacht im Teuteburger Wald nicht den feindlichen Truppen der Germanen als Beutegut in die Hände fallen. Denn früher waren Kaiser ja fast gottgleich. Vielleicht glaubte man auch, sie einst unversehrt wieder aus dem Brunnen bergen zu können, was ja nun geschehen ist. Ob diejenigen "Helden" nun germanische Beamte im Dienste Roms oder eines Kelten- oder Germanenfürsten oder echte Römer waren? Da Waldgirmes ausserhalb des Römischen Limes lag, ist es vielleicht so etwas wie eine heutige Freihandelszone, Zollfreigebiet oder Sonderwirtschaftszone gewesen? Es sollen ja auch römische Münzen dort gefunden worden sein.

Gut, dass diese Grabungsstätte als "Römersiedlung" für Jahrhunderte in Vergessenheit geraten worden war. Irgendwann werde ich mir diese Reiterfigur mal in natura anschauen. Das Foto in der Zeitung macht mich richtig neugierig.

Fundort: Römersiedlung bei 35633 Lahnau-Waldgirmes. (dp)(0,25h)
archiviert (tbid2883.575): (dp) 27.8.2009 (+0,2h (+favicon +flagcounter +2navi +w3c_LiCh))
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