Heute betrachtete ich meinen grob vernachlässigten (Natur-)Garten und stellte fest, nach Abschluss meiner Tagebuchbeiträge-Archivierung ist eine Rodung fällig. Nur welche Baumart erhaltenswert ist und welche nicht zu meiner übrigen Pflanzengemeinschaft passt, ist noch nicht ganz geklärt. Also nahm ich mir eine Astschere, schnitt drei Äste ab und fuhr zu einer Gärtnerei. Dort half man mir sofort.
Ein Baum ist erhaltenswert: eine Wildpflaume. Diese Frucht schmeckt mir noch besser als eine Mirabelle und ist jetzt Ende Juli ernte- und genussreif (es war aber die erste und einzigste in diesem Jahr!). Sie ist etwa genauso groß und kugelrund wie die Miniaturausgabe einer Renegloude, hat eine rotbraune Schale fast wie eine Tomate oder eine Schattenmorelle aber keine blauschimmernde Oberfläche (wie eine Schlehe). Ihr Kern (oder Stein ?) weist eine zu Kirschen oder Mirabellen vergleichbare Größe auf.
Der andere Baum sei ein zwar ungiftig aber eine geschmacklich ungenießbare Traubenkirsche. Ihre Tage sind gezählt.
Der dritte im Bunde wurde von mir mit dem Arbeitsnamen "Baumhortensie" belegt und sei ein giftiger ... Habe ich jetzt wieder vergessen. Weg damit!
P.S.: Falls man für die Erstveröffentlichung den Titel möglichst kurz wählt, so hat auch der Permalink eine prägnante, kurze URL; man kann ja nachträglich den Titel modifizieren. (dp)(0,5h)