Vor kurzem konnte ich bei Freund Reinhard einen Fernsehbericht über die heiligen drei Könige sehen und dadurch eine Bildungslücke schließen.
Es ging das Gerücht um, dass da ein dunkelhäutiger, gar schwarzer König bei der Pilgergruppe war, das Neugeborene Jesuskind als gottgleich zu huldigen. Im übrigen sei mir unbekannt, woher die Pilger kamen und nur klar, dass sie Caspar, Balthasar und Melchior geheissen haben sollen. Doch wie kamen die Überreste (Reliquien) dieser drei 'Heiligen Könige' aus dem Morgenlande in den Kölner Domschatz.
Klar ist wohl jetzt, dass die drei 'Könige' zwar sehr hochstehend, möglicherweise sogar wissenschaftlich gebildete Stammesfürsten gewesen sein können, weil sie sich mit Gewändern aus zur damaligen Zeit teuren Stoffen umgaben. Sie sollen aber nicht nur bezüglich Europa oder Deutschland, sondern bezüglich Bethlehem aus dem Osten, dem Morgenland gekommen sein, und zwar aus dem heutigen Persien oder Iran.
Die bei uns gebräuchlichen Namen sollen aus dem Griechischen stammen. So wie Namen auch heutzutage noch in andere Sprachen übersetzt werden (ich denke da an einen koreanischen Frauennamen Jinhong, worunter man sich nach der Einbürgerung in den Deutschen Sprachgebrauch z.B. Jenifer vorstellen soll), so konnte man die arabisch, persischen oder gar indisch-pakistanischen Namen und Historien wohl in die europäische Kultur nur mit Hilfe von griechischen Namen pseudonym integrieren.
Jetzt rätsele ich nur noch darüber, ob nicht zur Tarnung und Ablenkung der damaligen zivilen oder militärischen Herodestruppen einer oder gar alle der drei Heiligen Pilger sich tatsächlich sein /ihr Gesicht mit Ruß geschwärzt haben könnten, um unerkannt nachts zu entkommen. Oder aber Herodes ließ nach drei Persern suchen und nun war es eine Gruppe mit mindestens einem Schwarzen, so dass die Gruppe den Kontrollen entkommen konnte. Das gäbe einen Sinn.
Nun ist mit dem 'Heilige drei Könige'-Fest die Weihnachtszeit entgültig vorbei und ich dürfte nach altem Brauch wieder Wäschewaschen. Doch hatte ich vor diesem Festtag bereits den Wäschenotstand ausrufen müssen, weil vor Weihnachten keine Zeit zum Waschen war und ich täglich frische Sachen brauchte. Angeblich soll diese Brauchtumsverletzung aber nicht gegen ein christliches Gebot verstoßen haben. Gott sei Dank! Bauern hätten früher zwischen den Jahren ihre Mägde und Hauspersonal in Weihnachtsferien / Heimaturlaub geschickt, und die Bauersfrau oder Herrin sei sonst auf einem großen Wäscheberg allein sitzen geblieben, was verständlicherweise nur Frust bedeutet. Noch heidnischen Traditionen hat man geglaubt, es streiche ein gewisser Wotan durch die Lande und damit er sich nicht verfange, sollten sogar die Wäscheleinen abgenommen werden. Also einen Wäscheberg mit Mühe waschen und dann nicht mal zum Trocknen aufhängen können, damit der Wotan herumspuken kann, na da lässt man lieber das Wäschewaschen sein, bis das Personal wieder eingerückt ist. Gerade jetzt bei der mittelhessischen Kälte von -11°C (bei 270m üNN.) oder gar -13°C, (bei ca. 150m üNN.) heute um 23Uhr, kann die Wäsche gut durch die Heizung trocknen und die Raumluft ist dann sogar angefeuchtet.
Bei dieser Kälte schickt man keinen Hund raus. Also habe ich mein Tagebuch-Archiv etwas überarbeitet, wo dieser Beitrag irgendwann auch später (zusätzlich) landet. In diesem Jahr sollen einige Webhosting-Dienste einfach so wegfallen, weswegen ich in den nächsten Wochen verstärkt Hausarbeiten durchführen und meine Blog-Aktivitäten zurückschrauben werde, denn ich blogge nicht gerne für die Katz. Ich schreibe ja auch nicht in ein papiernes Tagebuch und schmeisse es wegen Datenschutz zum Jahresende in den Ofen. Dann schreibe ich lieber garnicht. Wegen des anstehenden Homepagesterbens (weltweit hört auf: Arcor, Lycos, ...) muss ich noch überall einen Linktester installieren, der mir dann schnell die toten Links anzeigt, die man sonst nicht mehr findet. Und wenn für eine gewisse Zeit mal hartnäckig tote Links auf meinen Webseiten verharren und die google-Suchmaschine dies abwertet, dann sei es eben so. Alles ist vergänglich. Daher habe ich keine Zeit, auf irgendwelche gutgemeinten Kommentare zu antworten. Dieses nur als Tipp.
Damit ich meine Tagebuch-Einträge schnell finde, habe ich mir eigene Kalender und Inhaltsverzeichniss angelegt. Zwar schon etwas antiquiert aber fertig sind die Kalender 2004 und 2005 und das Inhaltsverzeichnis 2004. Die Table-of-Contents von 2005 wird dann unter http://tb-archiv.drpagel.de/Tagebuch2005Inhalt.html zu finden sein, wenn sie fertig ist.
Good night together worldwide and peace everywhere!
P.S.: Übrigens ergaben sich auch hier Fehler beim automatischen Speichern und Publizieren (ein Umlaut im Titel ist nicht erlaubt und muss durch Unicode-entity ersetzt werden), so dass ich den Bericht offline zwischensichern muss. (dp)(1h)
Nachtrag am 17.9.2009 um 23.56Uhr:
Da die frostkälteresistente Banane (Musa) sich in diesem Jahr überhaupt nicht gezeigt hat, kann entgegen der Versprechen auf dem OBI-Kaufprospekt davon ausgegangen werden, dass meine Banane diese Kälte nicht überstanden hat und eingegangen ist. Dass hat auch manche Feigenbäume in dieser Region Mittelhessen oberirdisch dahingerafft. Versprechen können Verkaufsprospekte viel. Schade! (dp)(0,15h)
archiviert (tbid2638.530): (dp) 17.09.2009 (+0,25h (+flagcounter +emoticon +home.icon +w3c_LiCh ))