Verfasst am 29.11.2008 23:06:26 Uhr Gegen das Kratzen im Hals Auf einer Reise nach Mannheim war bei Eiseskälte das erkältungsbedingte Kratzen im Hals nicht mehr feierlich. Es gibt durchaus alkoholresistente Bakterien, die bei Glühwein oder Punsch nur noch mehr "die Sau raus lassen" und den so Erkrankten peinigen. In einem Reformhaus entdeckte ich ein "Wundermittel": ganz gewöhnlicher, naturbelassener, ungesüsster Preiselbeersaft. Den gab es in einer 0,33ltr.-Flasche. Er schmeckt etwas pelzig, bittersauer, so dass es einem das fröstelnde Eingeweide noch weiter zusammenzieht. Ein Schluck genügte offensichtlich, und schon hörte das Kratzen im Hals für eine lange Zeit auf. Natürlich ist ein wunder Hals nicht sofort geheilt und weiteren Angriffen durch die Luftagressoren ausgesetzt, aber vermutlich haben die Bazillen als Stoffwechsel eine Substanz ausgeschieden, die den Hals wund und wunder machte und nach dem Schluck Preiselbeersaft ihre Lebensgeister ausgehaucht. Wer nun tier- oder pflanzenlieb, gar bazillenlieb ist und vor dem Aussterben einer Art angst hat, der möge gerne wochenlang krank sein und leiden, wenn's beliebt. Dass die Hustenbonbon-vermarktende Industrie mein Erlebnis nicht gerne lesen würde, kann ich aus wirtschaftlichen Gründen nachvollziehen. Es mag auch sein, dass mir als Einzigem dieser Saft geholfen hat und andere lieber die Bazillen mit Zigarrenrauch abtöten? (dp) archiviert (tbid2595.520): (dp) 29.11.2008 (+flagcounter +emoticon +home.icon) | ||