Verfasst am 27.05.2008 19:18:55 Uhr Meine erste Windgeschwindigkeitsmessung in luftiger Höhe Wie immer bin ich noch nicht fertig (mit meinen Ideen). Aber für meinen Privatgebrauch ist es völlig hinreichend, dass ich meinen Windsensor zur Wetterstation WS9035 in einer Höhe von ca. 100cm über dem Dachfirst am Antennenmast mit Tesaband angeklebt habe. Sollte das Tesaband sich mal lösen, dann wird ein neues verklebt. Der Windsensor ist sowieso aus Kunststoff und wird vermutlich nach spätestens 3 bis 10Jahren zerbröseln, wie es die Umweltgesetze vorschreiben. Die herstellerseitige Originalkabellänge beträgt ca.10m. Hiervon werden benötigt:
Die Reichweite ist zur Funkübertragung an meine Indoorstation noch ausreichend. Heute, am Dienstag den 27.5.2008 gegen 18.30Uhr wurde eine Windgeschwindigkeit von ca. 1,4 meter/sekunde in einer Höhe von ca. 10,65m über dem Erdboden gemessen. Dies entspricht etwa 5km/Stunde und ist mehr, als auf der windgeschützten Terrasse am Wäscheleinenpfosten. Wenn es umgekehrt wäre, wäre es abartig. Aber bei Sturm wäre ich auch nicht aufs Dach geklettert. Immerhin kann man die gefühlten Winde und das Heulen des Antennenmastes bei Sturm (nur Orgelpfeifen klingen schöner) jetzt mit der angezeigten Windgeschwindigkeit korrelieren. Dieses Erlebnis ist für mich so bedeutungsvoll wie für die NASA die erste Marslandung. Es gibt außer Weblogschreiben, Basteln an HTML- und Javascriptcodes, Tanzen, Limeswandern, Übersetzen und dem Roden von PC-arbeitbedingtem Wildwuchs im Garten noch viel zu tun. Jedoch klettere ich heute mit wackeligen Beinen nicht mehr auf eine bis zu 6-meter hohe Leiter auf schräger Unterlage. Da bekomme ich schon feuchte Hände, wenn ich daran denke. (dp) (1h (+3h (f.Heimwerkeln))) Nachtrag_1 am 28.5.2008 um 05Uhr: Seit 04.40Uhr bis jetzt wird eine Windgeschwindigkeit von 0,9m/s angezeigt. Es soll ja heute Regen oder Gewitter geben. Da dürften die Rotoren rundgehen. Jedoch ist die Distanz von der derzeitigen bodennahen Lage des Senders bis zu meinem Arbeitszimmer durch mehrere Wände und Stahlbetondecken hindurch zu groß, was soeben einen Ausfall der Anzeige zur Folge hat. Muss den Indoor-Empfänger mal woanders positionieren. Die vollmundigen großen Funk-Übertragungsweiten der Wetter-Außenstation beziehen sich auf die freie Natur. Besonders Stahlbeton schirmt ganz schön ab. (dp)(0,15h) Nachtrag_2 am 28.5.2008 um 12.55Uhr: Um 10.30Uhr wird eine Windgeschwindigkeit von 0,4m/s angezeigt. Gefragt im Baumarkt, wie man an der senkrechten Hauswand das dünne Telefonkabel befestigt, wurden mir Nagelschellen (+ Abb. (Wikipedia)) angeraten. Doppelseitige Outdoor-Klebebänder (Tesa) würden auf dem rauhen acrylfarbehaltigen Putz nicht haften. Sogar Express-Schellen hatte meine Kramkiste noch vorrätig. Eigentlich fehlt mir jetzt noch eine Idee zur Befestigung direkt unter dem hölzernen Dachüberstand des Dachgiebel, dem sogenannten "Ortgang". Wenn ich aber daran denke, ich müsse mich bäuchlings auf das ca. 45° schräge Dach legen und kopfüber über dem Abgrund von ca.9,5m eine Nagelschelle in das Holz des "Giebelgesims" schlagen, bekomme ich beim Schreiben am PC schon feuchte Hände. Das ist mir viel zu riskant. (dp)(0,5h (+1h (f.Fahrt i. Baumärkte/Baufachhandel)) Nachtrag_3 am 14.6.2008 um 14.30Uhr: Seit wenigen Tagen habe ich mit Hilfe von Bohrmaschine, Dübeln und Messingschrauben die Aussenstation an der Hauswand befestigt, unglücklicherweise gerade an der Kopfseite einer 25cm breiten, einige Meter tiefen Innenwand, evtl. sogar vor einem Stahlbetonfenstersturz. So wird das Signal nur in einer im Abstand von ca. 1,5m befindlichen Innenstation noch als solches wahrgenommen. Das heißt, die Außenstation muss man an eine andere Stelle verlegen. Dafür habe ich, weil der Elektrohändler sein Sortiment ausverkauft und seine Dienstleistung vom Ladenhandel auf Versandhandel umstellt, mir günstig ein weiteres Modular Verlängerungskabel Hama 6p6c, 6m, 00-044921, EAN 4.007249.44921.4 gekauft. Wenn ich die Außenstation direkt in die Fensteröffnung montiere, dann kann das Signal vermutlich ungestört zur Innenstation gelangen, jedoch wird evtl. die Temperatur der ein- oder ausströmende Luft gemessen. Leider habe ich an der Nordwand keine großen Fenster. "Probieren geht über Studieren". In Luft soll die Außensendersignal-Reichweite 100m sein. Nach einer weiteren Stunde steht fest, dass man das Signal quer durchs ganze Haus messen kann, wenn man die Außenstation höher legt, so dass das Signal nur noch durch mindestens zwei Wände à 25cm Dicke muss. Von dieser Position aus geht es auch durch eine Stahlbetondecke ein Stockwerk tiefer. So, jetzt ist's hoffentlich geschafft. Die Aussenstation habe ich rund einen Meter höher wie vorher montiert, so dass ich einen notwendigwerdenden Batteriewechsel noch ohne Leiter aus dem Treppenhausfenster im 1.Stock vornehmen kann. (Nebenarbeiten: jetzt wären nur noch die Dübellöcher mit wasserabweisendem Füllmaterial abzudichten, worüber ich aber nicht mehr berichten werde.) Das Loch für den Dübel ging leider wegen Steinen im Putz nur schief in die Wand zu bohren. Daran hatten die Erfinder der Halterung der Außenstation schon gedacht, denn sie haben eine rohrendförmige Arretierung vorgesehen, auf der man die Außenstation aufstecken, frei drehen und somit senkrecht stellen kann, damit kein Regen unter die Schutzhaube an die Steckdose gelangen möge. Ab jetzt wird von meiner Wetterstation WS-9035 die Außentemperatur an der Nordseite in ca. 4,10m über dem Erdboden gemessen. (dp) (+3h (incl.Fahrt z.Elektrofachhandel+Außenarbeiten)) Nachtrag_4.1 am 1.8.2008 um 15.30Uhr: Alles braucht seine Zeit. Bei dieser WS-9035 fiel als erstes die Anzeige der Aussenwerte, später dann die Anzeige der Innenwerte aus. Dafür war das Symbol "Batterie leer" zu sehen. Da ein gemütlicher Batteriewechsel zur Folge hat, dass die Station wieder zurückgesetzt wird und damit auch die Historie vergessen hat und man für eine Wetterprognose wieder ein paar Tage warten muss, wurden zunächst im Batteriefach der Innenstation zug um zug (im Sekundentakt) die 3 alten AA-Batterien gegen neue ausgetauscht. Das Batterie-Symbol ist zwar noch nicht erloschen, aber alle sonstigen Anzeigen funktionieren wieder. Also muss ich nochmals bei fast 30°C AA-Batterien kaufen fahren, denn insgesamt braucht die Station 5AA-Batterien (=3 für innen, 2für aussen) und leider gibt es diese nur im 4er- oder 2er-Pack zu kaufen. Was für ein Umstand! (dp)(0,75h (incl. Batteriewechsel.Teil1)) Nachtrag_4.2 am 1.8.2008 um 18.40Uhr: Nachdem ich nun blitzschnell die 2AA-Aussenbatterien gewechselt habe (die noch mindestens im grünen Bereich halb geladen waren), war das Symbol "Batterie leer" immer noch nicht verschwunden. Also habe ich die Kontakte zum Windrad mit Elektronik-Kontaktspray benetzt und die Zuleitung wieder zusammengesteckt. Diese Arbeit ging natürlich nicht in Windeseile. Also wurde fortan die Windgeschwindigkeit nicht mehr angezeigt. Es half also wieder nur der Reset (mit Hilfe der Lösung einer Batterie im Fach der Innenstation). Danach war das Symbol "Batterie leer" endlich verschwunden und die Anzeige wieder voll funktionstüchitg. Aber jetzt kann man vermutlich der Prognose wieder eine Weile nicht trauen. (dp)(0,5h (incl. Batteriewechsel.Teil2)) archiviert (tbid2212.428): (dp) 16.04.2009 (+0,2h (+Keywordsort. +flagcounter +emoticon +home.icon +Link-korr. +w3c_LiCh)), 27.6.2009 (0,2h (+html-krr.)) | ||