Verfasst am 12.03.2008 02:13:43 Uhr Acidimetrische Titration von Wässern mit Gehalt an Bicarbonat, Carbonat, Hydrogencarbonat, Kohlensäure ![]() Bild 1: Der CurTiPot-Simulation der acidimetrischen Titration von Kohlensäurespezies. Anm.: Die Hintergrundschraffur ist senkrecht, willkürlich und durch Staroffice vorgegeben. Der Grafik wurde ein aus meiner Indikator-Farbsimulation (Beitrag v.11.3.2008) erzeugtes Farbmuster von Methylorange hinterlegt. Damit man die Stufen den Anteilen der verschiedenen Kohlensäure-Spezies zuordnen und die Lage der pKs-Werte erahnen kann, folgt eine Komponenten-Verteilung: ![]() Bild 2: Der pH-abhängige Anteil diverser Kohlensäure-Spezies. Anm.: Die prozentuale Anteilsfunktion von Kohlensäure H2CO3 ist hier nicht darstellbar, weil der Kohlensäureanteil je nach äußeren Bedingungen ca. 0,01% (bzw. andere Prozentanteile) der Gesamtkomponente aus Kohlensäure+gelöstem Kohlendioxid ausmachen soll. Die Hintergrundschraffur ist senkrecht, willkürlich, vorgegeben durch Staroffice. Die Anteile der Kohlensäurespezies (Kohlensäure (H2CO3) + gelöst.Kohlendioxid (CO2·aq), Hydrogencarbonat (Hydrogenkarbonat; HCO3-), Carbonat (Karbonat; CO32-)) wurden mit Hilfe der CurTiPot-Simulation einmal für äquidistante pH-Zuwächse und einmal für äquidistante Volumen-Zuwächse berechnet. Beide Datenreihen wurden vereinigt, sortiert und hieraus diese Grafiken berechnet. Durch Anklicken kann ein höher aufgelöstes Bild aufgerufen werden. Abschließend sei noch erwähnt, dass der Anteil an Kohlensäure und damit der pH vermutlich auch vom CO2-Partialdruck abhängen kann, denn wenn aufgrund eines zu geringen Kohlendioxidpartialdruckes kaum CO2-Gas gelöst ist, kann auch nur wenig Kohlensäure vorliegen. Hierzu mein erster Beitrag zur maximal möglichen Löslichkeit bzw. der natürlichen Konzentration (Anreicherung) von Kohlendioxid in Wasser: (dp) (2h+0,75h+1,25h+0,25h) archiviert (tbid1999.381): (dp) 12.03.2009 (+0,3h (+flagcounter +favIcon +home.icon +w3c_LiCh)) | ||||||