Verfasst am 06.02.2008 20:19:29 Uhr Tester: Ein (Alp-)Traumberuf Einst schrieb ein Autor (am 08.01.2005: Lit.»): "Adelholzener Naturell ist ausdrücklich für die Zubereitung von Babykost empfohlen. Unter dem bisherigen Namen Adelholzener still erhielt die 1,5 Liter Flasche im Öko-Test-Jahrbuch 2004 für Kleinkinder die begehrte Bewertung sehr gut. Das ist doch super! An anderer Stelle lese ich einen Ökotest-Test: "Mineralwasser", erschienen am: 8.01.2007: Nichts über Adelholzener steht im Abstrakt! Ein freier Journalist Andreas Geil nimmt hierauf bezug und schreibt, dass im neuen Ökotest-Bericht von 2007 gegenüber dem von 2004 nicht nur viele Mineralwässer schlechter bewertet wurden, nein: nun auf einmal wird Adelholzener Mineralwasser mit mangelhaft bewertet. Warum? Das Wasser enthalte aber über die Hälfte der Höchstwerte für beide Schwermetalle, so die Analyse. Gemeint sind Arsen und Uran. Donnerwetter! Klar ist, dass das natürliche Mineralwasser nicht nur Schwankungen im Mineralgehalt aufweisen kann, es kann auch gänzlich die Quelle versiegen. Nur bei den Testberichten habe ich den Eindruck, mit Qualitätsbegriffen ließe sich der Ahnungslose beeindrucken. Wenn ich heute den CO2-Ausstoß eines Plutonium-Atoms teste, stelle ich fest: super, das ist die Problemlösung gegen die Klimaerwärmung! Teste ich morgen die Bakterienkollonien auf den Geldscheinen, dann heisst es lakonisch qualitativ: mangelhaft, weg damit, am besten gleich zum Altpapier! Es ist bestimmt kein Traumberuf, ein Tester zu sein, oder gar ein Qualitätsurteil abgeben zu müssen, um das Testergebnis auf den Punkt zu bringen. Warum soll das deutsche Trinkwasser z.B. nicht auf Tritium hin untersucht werden? Die Frage ist nicht: warum Tritium? Sondern warum soll etwas nicht untersucht werden? Ist die Leukämierate von Kleinkindern im Wohnbereich um Kernkraftwerk-Anlagen herum nun signifikant höher als im Restland oder ist dies nur unbegründete Panikmache? Wenn da wirklich eine übernormale Zunahme vorliegt, dann wäre doch der Ursache mal nachzugehen? Wenn bei einer Wahl die Wähler ihre Stimmem von Partei A nach Partei B umverteilen oder ganz ihre Meinung verweigern, wird doch auch mit viel Geld nach den Ursachen geforscht. Ein guter Freund hatte eine Idee: Leukämie kann durch einen Defekt in den blutbildenden Zellen erzeugt werden. Also müssen diese Zellen vordringlich beeinflusst worden sein. Was liegt da näher, als möglichst nach dem Gehalt von radioaktiven Erdalkali-Ionen, wie z.B. Radium zu forschen, weil diese Erdalkali-Ionen wegen ihrer chemischen Ähnlichkeit gerne neben Calzium in Knochen eingebaut werden und dort im Nahbereich die blutbildenden Zellen bestrahlen und Schäden verursachen können. Eine Frage könnte lauten: ist das Trinkwasser in diesen Gegenden um die Kernkraftwerke mit höheren Radium-Mengen als anderswo belastet oder aber haben die Leute aus Angst vor einer schlechten Umwelt ihren Kindern häufiger Mineralwässer mit einem gegenüber ihrem Trinkwasser erhöhten Radium-Anteil serviert, weil dieser fast nie auf den Wasserflaschen deklariert ist. Oder ist noch nach anderen Ursachen zu forschen? Nach der Arbeitslosenstatistik sind über 3Mio. Menschen noch ohne sinnvolle Beschäftigung in Deutschland. (dp) (0,85h) archiviert (tbid1939.368): (dp) 16.06.2009 (+0,15h (+flagcounter +home.icon +w3c_LiCh +Link-korr. +html-korr.)) | ||