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Verfasst am 26.12.2007 23:18:01 Uhr
Erster chinesischer Kaiser, Terrakottafiguren, chinesische Schriftzeichen, Große Mauer

Heute habe ich mir bei Freund Reinhard seine Video-Aufzeichnung von der Phoenix-TV-Sendung angesehen. Viel vom Geschichtlichen kann man auf der Wikipediaseite nachlesen, was ich hier nicht alles widerholen möchte.

Dieser 1.Kaiser v.China war ein brutaler Herrscher, der nicht davor zurückschreckte, zigtausende Kriegsgefangene hinzuschlachten, obwohl es damals zwar keine UNO oder Genfer Konvention, aber soetwas wie ein chinesischen Ehrenkodex gab, den Kriegsgefangenen bis dato nichts anzutun.

Der 1.Kaiser soll nach dem Slogan gelebt haben: "sei Herr über Nahrung und Angst, dann bist Du Herr über die Ratten".

Er baute einen totalitären Überwachungsstaat auf, der auch seine kaiserliche Familie kontrollierte. Er soll 10mal soviele Untertanen, wie die ägypt.Pharaonen gehabt haben.

Auf die reichhaltigen Beschreibungen ist man bei archologischen Grabungsarbeiten gestoßen. Zunächst fand man die sensationelle Terrakotta-Armee mit 7000 (in Worten: sieben tausend) bis zu 2m hohen detailgetreuen Tonfiguren-Unikaten in einer Grube, von denen Nachbildungen zur Zeit auf der ganzen Welt auf Austellungen gezeigt werden. Inzwischen seien bereits 180 Gruben ausgehoben oder entdeckt worden, in denen andere Figuren oder Überreste von Feindessoldaten aus über 2000Jahren liegen.

Sein Totenreich ließ der 1.Kaiser unterirdisch als Ersatzwelt nachbauen. Dieser Gott-Kaiser soll unter einer Paranoia (Verfolgungswahn) gelitten haben, weil er befürchtete, die Seelen der von ihm und seinen Leuten gemetzelten Toten würden an ihm spätestens nach seinem Ableben Rache nehmen wollen. Dies sei der Grund für die 7000 Tonsoldaten-Totenweltarmee im Grabhügel, so groß wie die Pyramide von Gizeh.

Der Legende nach sollten dort 3 mit Bronze ausgegossene Quecksilberflüße und Quecksilberseen existieren. Das Quecksilber soll durch chemische Reaktion mit Gold gewonnen worden sein. Durch Bohrungen im riesigen Gräberfeld hat man Spuren von Quecksilber gefunden. In dieser Ersatzwelt wurden alle Erbauer und Zeitzeugen tot oder lebendig begraben, damit das Wissen darüber vernichtet werden würde und damit der 1.Kaiser in seiner Totenherrschaft nicht gestört werden konnte.

In der Herrschaftszeit des 1.Kaisers fiel auch eine Waffenmodernisierung mit 30% effektiveren, schlagkräftigeren Bronzewaffen, als es seine Nachbarstaaten hatten. Vergleichbar eines heutigen Qualitätszertifikat wurde in jede Bronzewaffe die verantwortliche Firma mit Chines.Schriftzeichen verewigt, so dass bei einer Fehlproduktion nach verlorener Schlacht die verantwortlichen Köpfe rollen konnten.

Der 1.Kaiser ließ den Freund seiner Mutter (angeblicher Eunuch mit 2Kindern) martern und brachte auch seine Stiefbrüder um, die ihm die Kaiserherrschaft streitig hätten machen können. Er schickte seine Mutter und seinen Vater in die Verbannung, da auch sein Vater nur ein Nebengeliebter seiner Mutter während des durch Krieg abwesenden Königs vom Reich Chin (wikipedia: Qin) war.

Fasst wäre er selber ein Opfer eines Attentatversuchs durch Gesandte eines benachbarten chinesischen Königreiches geworden, weil er der einzgste war, der in seinem Palast Waffen tragen durfte und seine Palastwache unbewaffnet gewesen sein soll.

Kaum vorstellbar wurden bereits 223-221 v.Chr. jeweils Armeen von ca. halbe Million Soldaten zur Schlachtbank geführt.

Aus der Zeit des 1.Kaisers stammt die chines.Mauer. Dort wurden zunächst nach der Annexion (Annektion, Annektierung, Aneignung, Unterwerfung) aller 6 chines.Königsreiche die vom Kriegsdienst unbenötigten Soldaten als Bausoldaten "verbraucht". Später machten diese Arbeit Heerscharen von Zwangsarbeitern. Wenn sie zu spät zur Arbeit kamen, drohte ihnen die Todesstrafe, was dann schließlich irgendwann zur Revolte führte.

In die Regierungszeit dieses Gottkaisers fiel die Zerschlagung der Feudalklassen, weil er von ihnen Putschversuche bzw. Kriege (wegen Machtansprüchen) befürchtete und Einführung des Beamtenapparates, die bezirkliche Zerlegung der unterworfenen chinesischen Königreiche.

Aus der Zeit des 1.Kaisers stammt auch die Einführung der in allen ehemaligen chinesischen Königreichen eingeführten chines.Schriftzeichen, die evtl. je nach Region anders ausgesprochen werden aber das gleiche bedeuten. Sie ist bis heute im Wesentlichen erhalten geblieben ist. (dp) (1,25h)
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