Verfasst am 05.11.2007 17:34:08 Uhr Der Fußball Es heisst "der Ball ist rund". Nachdem ich mich diesem Thema schon über den Vortrag zur Zahl Pi von Prof.Dr.Beutelspacher genähert hatte, interessierte mich jetzt sein Vortrag Folge 14 bei Bayern alpha über den Fußball. Wie Beutelspacher aufklärt, sei der Fußball auf keinen Fall eine perfekte Kugel. Als Modell führte er ein älteres Muster vor, welches aus 12 Stück schwarzen Fünfecken und 20 Stück weißen Sechsecken zusammengesetzt war. Dabei gab er auch gleich eine Knobelaufgabe zum besten, die einem das Berechnen der Eckstücke ohne vollständiges Abzählen ermöglichen sollte: 5 Stück (Sechsecke, die ein Fünfeck umgrenzen) mal 12 (Fünfecke), geteilt durch 3 (Fünfecke, die an ein Sechseck anliegen, um Mehrfachzählung zu vermeiden) ergibt 20 Stück. Da ein Fünfeck 5 Ecken hat und es 12 Stück davon gibt, ist dieses Fußballmodell ein 60-eck. Im Gegensatz zu platonische Körpern, an deren jedweder Ecke gleich viele Körper zusammenkommen, beschreibt der Fußball einen archimedischen Körper mit folgenden Eigenheiten:
Es soll 13 archimedische Körper geben (s. auch Lit.1): z.B.: weniger runder Tischfußball mit anderem Baumuster 4-3-4-3 oder Spielball mit Baumuster 3-5-3-5 Sogar in der Natur kann es archimedische Körper geben. Dies haben 1985 Chemiker bei der Verdampfung von Graphit entdeckt und 1996 den Nobelpreis für Chemie dafür bekommen und zwar:
Von den interessanten Wikipedia-Notizen möchte ich hier nur zwei konträre Infos gegenüberstellen, dass
Immerhin kann dieses neue Fußballmodell (maschinell) geklebt werden, so dass der Missbrauch von unerwünschter Kinderarbeit zwecks Nähen des älteren Modells entfällt. Wieder etwas dazugelernt, dass es außer Graphit und Diamant auch noch Fullerene gibt. Diese können (nach Wikipedia) sich im Ruß bilden, löslich sein, sogar Edelgas Helium einfangen oder als Supraleiter fungieren. (dp) (1,6h) Linksammler:
archiviert (tbid1777.330): (dp) 15.05.2009 (+0,1h (+flagcounter +home.icon +w3c_LiCh +4navi)) | ||||||