Verfasst am 04.11.2007 20:50:50 Uhr Ein gutes Guinness braucht seine Zeit Inzwischen habe ich die Tänze des Guinnessbuch-der-Rekorde-Tanzwettbewerbs am 28.6.2006 auf der Wiese des Open-air-Kinos in Gießen schon vergessen. Die weltweit größte Tanzstunde ist es nun "amtlicherseits! tatsächlich gewesen und ich habe daran tanzend teilgenommen. Geil! Doch wegen des frühen Redaktionsschlusses gelangt diese Randnotiz erst in das Guinnessbuch der Rekorde 2009. Ein wahrliches Armutszeugnis finde ich. Oh ihr bärteligen Mannsbilder, besorgt euch einen schwarzen Zensurstift und streicht die anderen Rekorde mal schön alle schwarz durch! Vorher kaufe ich kein Guinnessbuch! Eher trinke ich Guinnessbier, wenn es nicht so mit Aldehyden versetzt wie das Rauchbier in Bambergs Altstadtkneipe schmeckt! Ein Lehrer hat hierzu 15 Seiten eines notariellen Berichts ins Englische übersetzt, schreibt das Sonntag-Morgen-Magazin vom 04.November 2007 in der Ausgabe Gießen. Nur weil wir heute nicht zum hr4-Tanztreff nach Bad Homburg konnten, hat sich Freund Reinhard die Mühe gemacht, die Gratisblätter Sonntag-Morgenmagazin Ausgabe Gießen und Wetzlar zu vergleichen. Als Wetzlarer wohne ich wahrlich hinter dem Mond: keine Notiz in der Ausgabe Wetzlar, da nur ein regionales Ereignis. Teilnehmende 1645 Personen nicht nur aus Gießen sind keine Zeile für die Wetzlarer Leserschaft wert? Die Leser aus Wetzlar, der Stadt Wolfgang Goethes und Lotte Buffs, des Reichskammergerichts, des falschen Kaisers, der Optik-Erfinder Ernst Leitz und Moritz Hensoldt, des Musikschulgründers Edgar Hobinka, des Namenspatrons meiner Volksschule, den Lambarene-Urwalddoktor Albert Schweitzer, dem ich als Schüler einmal die Ehre hatte, bei seinem Besuch seine Hand schütteln zu dürfen, schauen sich ihr Spiegelbild nur im eigenen Suppenteller an. "Ach sinn mer heut gut drauf! Ei gude wie?" Ich habe kalte Füße! Ich denke, wäre in Gießen der Blitz in den Schwanenteich gefahren und hätte 5 tote Schwäne verursacht, hätten die Wetzlarer Leser das lesen müssen!? (dp) (0,3h) Linksammler:
Nachtrag am 10.11.2007 um 06.45Uhr: Habe gestern erstmals "traditionally brewed" Guinness-Bier von "St.James's Gate, Dublin" im Kaufland Wetzlar gekauft. Resumée: Tatsächlich schmeckt mir das Bier von Arthur Guinness nicht! Und obwohl mein Rauchbiergenuss in Bambergs Altstadtkneipe schon etliche Monate her ist: mein Gedächtnis meldet mir, es schmeckt so ähnlich. Wenn ich nicht wüsste, dass es berühmt ist, hätte ich es weggeschüttet! Vielleicht ist es ja gesund und ich weiß es nicht? Aber hoffentlich ist mein Geschmackssinn noch o.k., denn über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten! Jetzt weiss ich immerhin, was Starkbier ist. Es ist "extra stout". Und Guinness schreibt man mit zwei n und zwei s. Gesundheit! (dp) (0,15h) archiviert (tbid1774.330): (dp) 18.04.2009 (+0,25h (4navi +flagcounter +home.icon +w3c_LiCh)), 14.6.2009 (+0,2h (+Link-Korr.)) | ||