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Verfasst am 20.05.2007 07:18:29 Uhr
Ihre Norton-Sicherheitssoftware muss deinstalliert werden

Da freuen sich endlich alle Hacker und Wurmproduzenten und lachen sich einen Ast ab. Nicht nur, dass mich Norton&Konsorten jeden Tag 6min nach dem ersten Windows-XP-Einwählen ins Internet zum Nichtstun verdammt, nein das sicherste Produkt für meinen PC hat seine eigene Unfehlbarkeit geleugnet:
LU1845: Dieses Produkt wurde wegen eines Verarbeitungsfehlers nicht aktualisiert. Klicken Sie hier, um weitere Informationen zu diesem Fehler zu erhalten
Weiter heisst es dann:
Fehler: "LU1845..." bei der Ausführung von LiveUpdate

Diese Meldung weist darauf hin, dass Ihre Norton-Produkte beschädigt sind und deinstalliert werden müssen.

Das Norton-Deinstallationsprogramm deinstalliert alle Norton 2007/2006/2005/2004/2003-Produkte von Ihrem Computer. Bevor Sie fortfahren, stellen Sie sicher, dass Sie die Installations-CDs bzw. die heruntergeladenen Installationsdateien für die zu installierenden Norton-Produkte zur Hand haben. Falls sie ACT! oder WinFAX verwenden, müssen Sie außerdem Sicherungskopien dieser Datenbanken erstellen und diese Produkte manuell deinstallieren.

Für dieses Verfahren benötigen Sie Internet Explorer. Falls Sie diese Seite in einem anderen Web-Browser geöffnet haben, öffnen Sie diese Seite im Internet Explorer.
"Alles Sabotage!" hat man früher immer gesagt. Heutzutage heisst es:
Es wurden keine Sicherheitsprodukte auf ihrem Rechner erkannt.

Ich finde, man tut dem Namen Norton hier etwas unrecht. So wie ich mich an meine Studienzeit erinnern kann, waren seine Service-Programme (wie z.B. der Filemanager) unter dem 16bit-Betriebssystem sehr beliebt. Vermutlich war es die Leistung eines Software-Experten, der sich später aus dem aktiven Geschäft zurückgezogen hat und nun die Firma Symantec seinen Namen als Markenzeichen weiter benutzt. Wenn ich nicht Norton als Text von Symantec zitieren muss, werde ich mir in Zukunft abgewöhnen, von Norton-Produkten o.ä. zu schreiben, sondern werde an dessen Stelle von Symantec-Produkten sprechen. Guten Morgen ohne Wurmsorgen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Hampelmann (dp)

Nachtrag am 06.8.2007 um 21.55Uhr:
Die Ursache für die tägliche Schikane von 6min Wartezeit nach jedem Einwahlversuch ins Internet ist gefunden. Es ist die Update-Funktion von Norton. Diese hat mich also seit Ende März 2007 bis jetzt mindestens 10Arbeitsstunden des Nichtstuns und Wartens gekostet, weil alle Tastaturen blockiert sind. Vermutlich folgt nach dem automatischen Download der neuen Definition von PC-Viren, PC-Würmern, PC-Trojanern usw. ein automatisches Abscannen der relevanten Speicherbereiche. Wenn der PC innerhalb von Sekundenbruchteilen überprüft wäre, wäre es noch vertretbar. Leider ist das DSL heutzutage schneller. Die Voreinstellung lautet, alle 5min bei Symantec nach einem Update nachzufragen, und das jeden Tag innerhalb 24Stunden. Wenn man etwas anderes möchte, kann man die Voreinstellungen abändern.

Wie und Wo?
  • 1.: Windows-Startbutton / Systemsteuerung / Geplante Tasks.
  • 2.: Symantec Netdetect mit der rechten Maustaste anklicken
  • 3.: Eigenschaften / Zeitplan anklicken
  • 4.: Änderungen vornehmen in:
    • Task ausführen: täglich, wöchentlich, monatlich, Einmal, Beim Systemstart, Bei der Anmeldung, Im Leerlauf
    • Startzeit: Stunden:Minuten
    • Erweitert: Startdatum, Enddatum; Wiederholungsintervall Alle (einstellbare) Minuten oder Stunden, bis Uhrzeit oder Dauer (Stunden, Minuten) oder Task beenden, falls er noch ausgeführt wird
    • Task wöchentlich ausführen: jede (von 1 bis 999 einstellbare) n.te Woche am einstellbaren Wochentag (Mo, Di, Mi, Do, Fr, Sa, So)
    und das anschließende Anklicken von "übernehmen" nicht vergessen
Unter 3.: Eigenschaften / Einstellungen kann man auch angeben,
  • ob Tasks gelöscht werden sollen, falls sie nicht erneut geplant werden, oder nach welchen Stunden, Minuten sie automatisch beendet werden sollen,
  • ob Tasks erst nach dem Überschreiten einer Leerlaufzeit von eingestellter Dauer gestartet werden sollen
  • wie groß nach einer kürzeren Leerlaufzeit eine Taskversuch-Wiederholdauer in Minuten sein soll
  • dass Tasks beendet werden, falls der Computer nicht mehr im Leerlauf ist
  • dass Tasks nicht bei Akkubetrieb starten
  • dass Task beendet werden, sobald der Akkubetrieb einsetzt
  • dass der Computer zum Ausführen des Tasks sich reaktivieren soll
Das alles hätte man früher wissen müssen! (dp) (+1h)

Weiter zu diesem Thema geht es hier» (Fortsetzung)
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