Verfasst am 03.05.2007 23:57:29 Uhr Die Katze von Ramholz sagt auch nur miau Es war schon spät am Abend, da erreichte ich müder Wanderer endlich Ramholz, nicht Ramstein, denn das liegt woanders. Und wer kam mir da entgegen? Na die "Katze von Ramholz", denn es ist eine edle Katze. Und was sagte sie zur Begrüßung? Na, was alle Katzen so sagen: "miau, miau!" Darin unterschied sie sich überhaupt nicht von den anderen unedlen Katzen. Ob sie genug Mäuse zum Fangen im großen Schlossgarten vorfand? Vielleicht teilt sie sich aber ihr Revier mit anderen Krallentieren. Der Park schien mir so richtig englisch naturbelassen, obwohl ich den Park von Rauischholzhausen angenehmer und gepflegter fand. Aber vielleicht lag das auch nur an der aneren Tageszeit. Hier wird aus manchen Blickwinkeln die Sicht auf das herrliche Gebäude Schloss Ramholz verdeckt, was ich schade finde. Es gibt auch ein Schlosscafe mit aussenseitigen Terrassenplätzen, aber dafür war es schon zu spät. Die Öffnungszeiten konnte ich nicht ermitteln. Aber wie sollen die Gäste dorthin ins Cafe gelangen? Ich habe mit viel Geschick meine vierrädrige motorwanderhilfe neben den Kriegsdenkmalgarten gegenüber der evangelischen Ortskirche gestellt. Direkt vor der Zufahrt zum Cafe sind Parkplätze für Privat, d.h. Verwaltung des Freiherrn, also auch nicht öffentlich. Das wissen auch die Gewerbetreibenden vom Ort, weswegen sie mit Parkplätzen vor Ihrem Gastronomiebetrieb werben. Dort wird man seinen fahrbaren Untersatz aber nur während des Lokaltermins abstellen können. Es wird wohl ungern gesehen, wenn man es dort abstellt und dann aber zur 100m entfernten Konkurenz Capuchino trinken geht? Nicht gesehen habe ich die Orangerie und natürlich das Schlossinnere, da es einen Freiherrn, seine Familie oder Verwaltung beherbergt. Aber das Schloss in Braunfels soll sogar von einem Fürsten bewohnt sein und trotzdem gibt es dort Schlossführung und Besichtigung. Immerhin existiert ein Förderverein mit Frankfurter Adresse für den Unterhalt des Schlossgartens. Aber die Mitgliedschaft in einem Förderverein reicht mir. Interessant fand ich einen (Sch)muse(n)tempel im Park, eigentlich ein besserer Unterstand gegen windstille Wolkenbrüche, der aber eine herrliche Stuckdecke und einen schönen mosaikgefliesten Fußboden hatte. Und schöne große Bäume (vergleichbar mit Rauischholzhausen) gab es, die man sonst in unseren jungen städtischen Parks nicht sieht. Die Kastanien waren gerade am weiß und pink blühen. Ebenso begeisterte mich eine Lindenallee. Und schwupps, sprang die Katze miauend auf einen ihrer Lieblingskatzenbäume: "miau, miau". (dp) archiviert (tbid1326.247): (dp) 26.5.2009 (+0,1h (+flagcounter +home.icon +w3c_LiCh +html-korr.)) | ||