Verfasst
am 03.05.2007 13:38:46 UhrIch stehe am Bahnhof von ThorshavnHeute bei dem herrlichen Sonnenschein über der Nordsee und Deutschland dachte ich, mache ich mal einen Maiausflug. Dazu ging ich an den Bahnhof von Donnershafen, wie man den Namen, was man mit Namen ja nicht machen soll, ins Hochdeutsch übersetzen würde. Also der Hafen ist dem Donnergott geweiht oder soll er der Schutzpatron sein?
Diese Deutung kann aber auch voll daneben liegen. Vielleicht ist es auch ein "Tor", eine schützende Bucht, damit ein Eingang zu einem (rettenden) Rastplatz vor der rauhen Nordsee, wenn sie mal unwirtlich ist. Ja, mit den Deutungen der alten Namen und Bezeichnungen ist es so eine Sache! Bisher hatte ich sogar im Isländisch-Katalonisch-Online-Wörterbuch keinen Hinweis auf die Übersetzung des Wortes "Resonanz" gefunden, und da dachte ich, ich google mal mit dem Suchwort "orðabók". Zuerst fand ich ein "Íslenzk-færeysk orðabók", welches von der UB Kiel vorgehalten wird, und irgendwie bin ich nun in Thorshavn gelandet, wo es sogar ein " Føroysk orðabók online" geben soll. Bisher verstehe ich nur Bahnhof! Also steh' ich einfälltiger Tor, am Bahnhof davor und warte auf einen Zug, der mich zum Ausflug in die Erkenntnis abholen kommt. Bisher warte ich vergeblich.
Vielleicht kann man es so deuten: früher war es ein Einfallstor, wo die räuberischen, hungrigen, von Vitaminmangel wildgewordenen Wikinger in eine Region eingefallen sind, um Beute zu machen. Zwischenzeitlich gab es eine Lautverschiebung von "l" zu "r", womit ja die Koreaner, Chinesen, Japaner immer noch Probleme der richtgen Artikulation haben, und nun heißt man es Einfahrtstor zum Europaeinkaufscenter.
In Wetzlar dagegen ist am Donnerstag (Thorstag) immer örtlicher Markttag, wo es etwas banales für Leib und Seele (frische Eier, Backwaren, Fleischwaren, Milchprodukte, Agrarprodukte, Blumen, Klatsch und Tratsch) gibt. Dorthin kann man sogar zu fuss gehen.
Nachtrag am 04.5.2007 um 16.55Uhr:Erst war über die google-Suche nicht genug Isländisches Vokabular zu finden und nun nach wenigen Tagen ergießt sich eine Vokabelflut in fast allen Sprachen, die kaum noch zu bewältigen ist.
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- Sranan-Deutsch; Sranan Tongo: (Niederländisch: Surinaams oder Sranantongo, früher Negerengels; abwertender Name: Taki-Taki (zu Deutsch so viel wie Blah-Blah) oder auch kurz Sranan ist eine in Suriname gesprochene Kreolsprache
- Swaheli-Deutsch; Kisuaheli oder Suaheli: Bantusprache z.B.: in Kenia, Tansanija
- Tagalog-Deutsch; z.B.: Sprache in Philippinen
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