Verfasst am 30.04.2007 06:55:22 Uhr Guten Morgen ohne Sorgen Heute Nacht war es wieder so weit, dieser microsooft-Terror! Ich war gerade von einem schönen Traum erwacht, da hörte ich es brummen und was war? Mein Computer wollte wieder ins Internet und kam nicht. Gott sei dank! ![]() Am besten ich schließe gleich meine Abbuchungserlaubnis als Blankovollmacht ans Internet und lass sich die ganze Welt selbst bedienen, bis ich pleite bin. Ja bin ich denn ein Sozialamt für den Murks, den eventuell ehemalige Mitarbeiter und jetzige Weltraum-Touristen hinterlassen haben? Die können Millionen aus der Portokasse zahlen und mir reicht das Monatseinkommen nicht mal, um ungestörte Nachtruhe zu genießen? Wer bezahlt mir denn den Stromverbrauch durch das selbsttätige Systemhochfahren? Soll das jetzt einmal monatlich zum Monatsende so weitergehen? Mein letzter PC-Crash ist noch nicht behoben und nun schon der nächste Rechner defekt? Gibt es bald die Einmalrechner wie die Wegwerf-Kameras? Einmal Internet und hopps und weg? Also wenn ich mich heute nicht mehr melde, dann geht nach dem Neustart des Windows XP wieder nixxl mehr bei mir. Meine Winterreifen wollen auch gewechselt und andere Haus- und Gartenarbeiten wollen auch getan werden. Man stelle sich vor, ich fahre in Urlaub und in meiner Wohnung läuft der Geschirrspüler Marathon, der Kühlschrank produziert neue Eisberge gegen die Klimaerwärmung, der Elektroherd grillt sich selber eine Platte, tanzt die Wäscheschleuder Wiener Walzer, und der Brandmelder wird automatisch vom Windows-System zurückgesetzt, da das Feuer nur eine Fehlermeldung sei. Also dann werde ich wohl zur CO2-Vermeidung den mechanischen Stromausschalter zukünftig auf "aus" stellen müssen. Ich weiß auch garnicht, was diese Statistik-Fragen nach dem Abschicken der Fehlermeldung an microsooft soll. Die dortigen gutbezahlten Techniker brauchen von mir kostenlose Nachhilfe, wissen selber nicht, was für ein schwerwiegender Fehler das ist, und fragen, ob mir das geholfen hat!??? Ja, es hat mir sehr geholfen: 1 ganze Stunde Zeitaufwand hat es mir geholfen, meinen Stromverbrauch und Steuerschuld zu erhöhen und meine Nachtruhe zu unterbrechen. Guten Morgen ohne Sorgen! (dp) Nachtrag_1 am 30.4.2007 um 13.20Uhr: So, da bin ich wieder. Seit +0,5 Stunden (Zeitaufwand) hat sich mein Windows XP erlaubt, wieder ohne Warnung zu dienen. Ich wurde auch 4 bis 5 mal heute vormittag aus meinen Frühschlafträumen gerissen, indem das Telefon bimmelte und nur hochfrequente Pfeiftöne zu hören waren. Sogar der T-DSL Speed-Manager hat sich bei mir aktualisiert. Vielleicht hing dies mit der microsooft-Warnung zusammen? Ich weiss es nicht! Hauptsache, es läuft! Erstaunt bin ich doch gleich über den nächsten Fehler, diesmal vom installationsgewarnt-copyrightgeschützten T-DSL speedmanager. Ist der nun auch schon druckfehlervirenverseucht oder hat da ein T-Com-Entwickler zuviel Monatslohn erhalten oder hat das mit der drohenden Streikwelle zu tun? ![]() Bild: was ist denn "eineschalten"? Einerschalten, eineschalten, einesschalten, einemschalten, einenschalten, einischalten, ausschalten!!! Nach einem weiteren Zeitaufwand durch Weblog-Nachtrag +0.5Stunden überlege ich mir echt, ob ich überhaupt noch mal über irgendwelche Macken und Viren usw. berichte. Das ist doch sowieso nur Wissensmüll! Mein Gott bin ich doof! (dp) Nachtrag_2 am 1.5.2007 um 00.45Uhr: Soeben habe ich entdeckt, dass der T-DSL Manager monatlich eine automatische Updateprüfung durchführt. Voraussetzung dafür ist eine bestehende Verbindung ins Internet. Vielleicht war dies ein Auslöser sowohl dieser gestrigen Fehlermeldung als auch für die Panne vor einem Monat. Brauche ich diese Dienstleistung? Und was mir bzgl. der Gefahr des Notebook-Heisslaufens aufstößt: wenn ich die Klappe mit dem Monitor zu mache um den Standby zu nutzen, versperre ich damit die auf der Tastaturoberfläche liegenden Lüftungsschlitze für die Gerätekühlung. Wenn Windows XP aber während des Herunterfahrens beschließt, wieder das Betriebssystem hochzufahren und wieder ins Internet schalten zu müssen, weil ein automatischer update-Prozess das wünscht, dann ist bald wieder ein Prozessor und damit Rechner wegen Überhitzung futsch. Also muss ich diese automatischen Updates abschalten, solange sie in meiner Abwesenheit laufen wollen! weiteren Zeitaufwand: +0.5Stunden (dp) archiviert (tbid1318.245): (dp) 26.5.2009 (+0,15h (+flagcounter +home.icon +w3c_LiCh)) | ||