Verfasst am 11.02.2007 19:02:03 Uhr Römischer Limes von Hungen nach Echzell - Teil 5 Fortsetzung vom 10.2.2007: Seit heute weiß ich, was Wetterauer Landregen bedeutet: Ich fuhr bei herrlichem Sonnenschein von Wetzlar los und wanderte rund 2Stunden durch die Wetterau. Geparkt hatte ich auf dem Wanderparkplatz "Burgköppel" am Rande des Naturschutzgebietes (NSG) "Burg bei Unter-Widdersheim". Kurz vor dem sowieso wegen Dunkelheit geplanten Wanderende überraschte mich die Wetterauer Dusche zwischen Feld und laublosem Wald. Ich steigere ja sowie schon seit meinem ersten Englischunterricht "nass, wet, wetter". Die Distanz vom beginnenden Starkregen bis zum Auto-Parkplatz war mit 770m leider weiter, als mit 200m vom Autoparkplatz bis zur Großgemeindegrenze Echzell nördlich vom Echzeller Ortsteil Grund-Schwalheim. Aber knapp danaben ist daneben! Ist aber doch nicht lebenswichtig! Zum Glück war ich nach 25min Fahrzeit wieder unter der richtigen Dusche. Meine Hose ist so nass, als hätte ich einen Lebensmüden aus dem Horloff-Flüsschen retten wollen, so dass ich sie erst schleudern muss, bevor ich sie in die Waschmaschine stecken kann! Jetzt habe ich Hunger! (dp) Nachtrag am 11.2.2007 um 23Uhr: So kann in Fortsetzung zur gestrigen Recherche nur festgestellt werden, dass sich der Limes-Wanderweg Der Limes selbst dürfte südlich von Unter-Widdersheim nicht nur planiert worden sein, sondern verlief in etwa bis zur Kreuzung der L3188 mit der B455 bei Grund-Schwalheim entlang oder neben der L3188. Vielleicht gab es schon zur Römerzeit, wie bei der ehemaligen DDR-Grenze oder manchmal neben Autobahnen einen befestigten Fahrweg, der in den späteren Jahrhunderten zur heutigen vielbefahrenen L3188 ausgebaut wurde. Auf jeden Fall läuft einerseits die L3188 südlich Unter-Widdersheim auf einem künstlichen Damm, gefolgt von einer Schlucht. Beides sind Produkte der Neuzeit, so dass das Limesareal oder ihre Reste noch unter dem Damm liegen, andererseits aber Limesspuren wie ein zitiertes "Kleinkastell Burg", deren Lage nach Mauerrestfunden 1885 angeblich nicht genau kartografiert wurde, durch die Schaffung der künstlichen Schlucht unwiderbringlich verloren gegangen sein können. Eines ist jedoch nicht verloren. Bei schönem Wetter kann man vom "Burgköppel" aus im Süden Echzell oder etwas westlicher daneben am Horizont eine Bergkette mit Sendemast, vermutlich den 482m hohen "Winterstein" (Lit.: Fremdfoto (Lit.: dxradio-ffm.de), mein Foto = später!) südwestlich von Bad Nauheim bzw. westlich von Friedberg erblicken, im Norden einen Blickkontakt zum Areal des ehemaligen "Kleinkastell Feldheimer Wald" (wenn dort kein Wald wäre) bzw. zum Gewerbegebiet Ost von Hungen (Lidl-Markt usw.) erhaschen, sowie sich Utphe, Trais-Horloff, den Wingertsberg, Unter-Widdersheim und die Horloff-Aue mit diversen rastenden Vögeln aus der Vogelperspektive anschauen, ein Genuss! Was einem Landwirt nicht passen wird ist, dass heute eine ganze Völkerschaft weißer Vögel mit langem Hals (Schwäne ?) auf seinem Acker (vermutlich mit Raps?) außerhalb des NSG geäst und gerastet haben. Sie wussten von ca. 15.30Uhr bsi 18.45Uhr, was für sie gesund und nahrhaft ist, denn nur vom Naturschutzgebiet kann Vogel noch nicht leben (siehe Beitrag v.12.2.2007)! (dp) Linksammler:
Wander-Wegstrecke: ... km, geschätzte Limes-Länge: ....km, Laufdauer: .... Später mehr; wann? (dp) Fortsetzung folgt archiviert (tbid1152.218): (dp) 17.05.2009 (+0,2h (+flagcounter +home.icon +4navi +w3c_LiCh +Link-korr.)) | ||||||