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Verfasst am 07.02.2007 23:45:44 Uhr
Römischer Limes von Hungen nach Echzell - Teil 1

Heute war es soweit. Der Schnee der letzten Nacht war weggetaut.

In Hungen kann man Ecke "Schubertstraße"/"Mozartstraße" parken und dann den Horloff-Wanderweg (beginnt neben dem Trafo-Häuschen) entlang des ziemlich trüben Flüsschens Horloff wandern. Entlang der Schrebergärten besteht jedoch die Gefahr, dass Leute mit wackeligen Beinen auf dem rutschigen, kurvenreichen und engen Wegesstück leicht mal ausrutschen und in (¿) den, der, das (?) Horloff ein Gratisbad nehmen dürfen.

Beim Spaziergang an dem Horloff-Flüsschen kam mir dann eine Idee zur Funktion des Limes-Erdwalles: es ist auffällig, dass im Gebirge noch gut erhaltene und besonders hohe Erdwälle existieren und in den landwirtschaftlichen Niederungsflächen nichts von Erdwällen zu sehen ist. Möglicherweise ist dies nicht nur eine Folge der bedarfsmäßigen Planierung, sondern der Erdwall diente der Palisadenbefestigung. Im felsigen Gebirge ging bestimmt vor 2000 Jahren auch kein Pfosten in die Erde. Also war der Palisadenzaun zum Umfallen verurteilt, wenn man nicht einen mehr oder weniger hohen, künstlichen Erdwall errichtete und befestigte. In den Überschwemmungsgebieten und landwirtschaftlichen Nutzgebieten ließ sich damals vielleicht der Pfosten leichter in die Erde rammen oder es war nur ein relativ flacher Erddamm nötig, weswegen heutzutage dort vom Limes nichts (mehr) zu sehen ist.

Ein ziemlich ausgeblasster Plan und ein Mitteilungskasten des VHC-Vogelsberger Höhen Club Ortsverein Hungen steht in Hungen an der B457alt/"Gießener Straße" neben den Bahnschranken. Dort kann man zumindest die korrekte Limeswanderwegesführung bei Inheiden noch erkennen. Ohne diesen Plan würde ich den Anschluss wieder verpassen, da
  • einerseits in Hungen-Inheiden, Ecke "Holzbrückenweg" / "Erlenstraße" das RömerturmSymbol LIMES-Wanderzeichen wieder in die grüne Au zeigt, von wo ich heute hereinspaziert kam und keine weiteren Hinweise aus Richtung Horloffwiesen sah und
  • andererseits von Hungen-Inheiden, Ecke "Holzbrückenweg" / "Erlenstraße" die Limes-Wanderwegesführung quer durch die Ortsrandgrundstücke (Häuser) in Richtung Inheidener See verläuft (Lit.»: öffentlichen Verwaltungsverlag-Stadtplan "Hungen" in der Kernstadt Hungen am Rathaus oder in Hungen-Inheiden an der Bushaltestelle in der "Frankfurter Straße"/B489)
Einfach Irre!

Der Limes-Wanderweg LIMES-Wanderzeichen setzt sich von der im Jahr 2006 errichteten neuen Fuß- und Radbrücke über die neue Umgehungsstraße/B457neu im Süden der Kernstadt Hungen (zur Zeit noch Baustelle) über den neu zu schaffenden Fuß- und Radweg zur B489 fort, quert diese in Höhe der Zufahrt zum "Hundedressurplatz", verläuft dann über die LIMES-Wanderzeichen Bahnbrücke und knickt nach rechts ab zum "Holzbrückenweg" des Stadtteil Inheiden bis zur Ecke "Holzbrückenweg" / "Erlenstraße" LIMES-Wanderzeichen (siehe oben).

Der mich nicht so interessierende Dts.Limes-Radweg verläuft wohl von der "Römerstraße" kommend entlang der B489 bis Inheiden, biegt dort nach links in die Ludwigstraße ab und geht nach mir unbekannten Zwischenstationen spätestens am Ostufer des Inheidener Sees ein Stück mit dem Limes-Wanderweg gemeinsam bis zum DB-Haltepunkt Trais-Horloff.

Wander-Wegstrecke: 5.4 (± 0.5)km, geschätzte Limes-Länge: ....km, Laufdauer: ....

Linksammler: Fortsetzung folgt

Später mehr. (Wann?) (dp)
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