Verfasst am 04.02.2007 22:38:10 Uhr Unsichtbarer Römischer Limes - Einmal Hungen und zurück: Teil4 Fortsetzung vom 2.2./3.2.2007: So, heute habe ich mich letztmalig mit dem Gebiet zwischen Arnsburg und Hungen beschäftigt. War nochmals über Birklar bis kurz vor Bettenhausen gefahren und habe mir das Areal dreier Hügel i.Richtung Langsdorf angesehen. Ein Hügel besteht aus Müll (stillgelegte Deponie) und darüber ist der Limes bestimmt nicht gegangen, wenn überhaupt, dann unter dem Hügel. Anschließend habe ich die unsichtbare Limeslinie von der Landstraße zwischen Bettenhausen nach Langsdorf aus bis zum unsichtbaren Langsdorfer Kleinkastell abgeschritten und ein paar Fotos gemacht. Am Kleinkastell-Areal ist alles umgepflügt. Zur Erinnerung könnte hier mal ein Denknach-Pfosten stehen. Dann interessierte mich das Areal des Feldheimer Wald-Kleinkastell, jedoch wollte ich nicht schon wieder mit gleichen herkulesischen Riesenschritten durch bekannte km-weite Ackerflächen und wieder zurück laufen. Daher fuhr ich mit dem Auto zu einer Anhöhe zwischen Lich-Bettenhausen und Hungen-Bellersheim und eroberte mir von dort ein weiteres Mal die mehr oder weniger bekannte Gegend aus einer anderen Perspektive. Als nächstes steuerte ich per Pedes den Gasfernleitungspfosten mit Diese Umgehungsstraße hat den Feldheimer Wald zerschnitten und die LimesWanderweg-Wegesführung Diesen Weg wollte ich aber nicht zurückgehen. Ich zog es vor, entlang des östlichen Endes des Feldheimer Waldstückes bis zur Bundesstraße B489 (Hungen-Friedberg) zu gehen. Auch hier links und rechts der "Friedberger Straße" hat die Uni-Gießen mit Pfosten den ehemaligen unsichtbaren Limesverlauf markiert. Weiter ging es dann ortseinwärts bis zur "Römerstraße", dann entlang des "Dts.Limes-Radweges" durch die Siedlung bis zum "Bellersheimer Fußweg", dann wieder entlang des nordöstlichen Waldessaum hinter dem Umspannwerk bis oberhalb der Straußenfarm eine mögliche Stelle des Feldheimer Wald-Kleinkastells erreicht war (vermutlich links=östlich des Tannenwaldes). Dann ging es wieder durch's ganze outback bis zu Autoparkplatz zurück. Um 18Uhr habe ich mir einen letzten Blick von meiner Parkposition auf die Richtung Echzell gegönnt und den Sonnenuntergangshimmel abgelichtet.
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