Als ersten Eintrag eine Panne. Ehrlich wie ich bin, wollte ich mein Geburtsdatum im geforderten Format angeben, damit die Werbefirmen mich in ihrer Datenbank zuordnen können. Aber denkste. Es half, mein richtiges Datum einfach auszulöschen, so wie man es mit oder ohne Legitimierung durch Gott oder andere höhere Institutionen mit Menschenleben zu machen pflegt. Bei ungeborenem Leben macht man ein Drama draus, wenn nicht ein Baby und Steuerzahler draus wird. Ist der Mensch aber erst mal als Mensch unter Menschen, dann beschliessen Menschen eine sogenannte Strafe, die mit Sicherheit zum Tode führt.
Was lehrt uns denn die Geschichte von Abraham und Isaak oder Ibrahim und Ismael? Gott oder Allah wollte nicht, dass ein Mensch geopfert wird. In vielen Kulturen hat es früher Menschenopfer gegeben. Bei den Mayas mussten heiratsfähige Jungfrauen nach kulturellen Schauspielen sich in die tiefen Abgründe stürzen, wenn feststand, dass die Geburtenrate infolge der schlechten Ernährungslage eine Zwangsreduktion von Mitessern erforderte. Auch aus dem Gebiet des damaligen Karthago (Tunesien) wurde zu Hanibals Zeiten von Menschenopfern berichtet. Auch die Einstellung des Individuums spiegelt den tiefen Glauben wieder: "man muss sich doch für seine Familie, seinen Arbeitgeber, seinen Verein, sein Vaterland, usw. opfern". Sich-opfern ist kein Menschenopfer?
Prosit Neujahr! (dp) |