Verfasst am 03.11.2006 03:14:59 Uhr Sicheres Verfahren bei der Anmeldung zum Allgemeinen Hochschulsport in Gießen Fast habe ich es geahnt. Forschung und Lehre nennt sich der Aufgabenbereich einer Universität. In meinem Kopf ist aber zur Zeit die Leere. Wieder habe ich keinen Nachtschlaf. Jetzt durchträumen die Herren und Damen Festangestellte und Beamte der JLU ihre beste REM-Phase, damit sie morgen wieder fit die Tagesroutine bewältigen können während ich meinen Schlaf nachholen muss. Es sei ihnen gegönnt. Doch leider musste ich mir dieses Jehr die Anmeldung zweimal gönnen. Vor ein paar Tagen habe ich den Semesterbeitrag überwiesen und nun habe ich bei Freund Reinhard erfahren, dass man sich online anmelden muss. Um immer up-to-date zu sein und vom großen Beutekuchen etwas abzubekommen hängt entscheidend davon ab, wie gut man mit welchen Informations-Netzwerken verknüpft ist. Ohne Reinhards Hilfe würde ich zwar mit einem gültigen Überweisungsformular, jedoch ohne gültige Teilnahmebescheinigung auf dem Gelände des Hochschulsportes erscheinen und es ergäben sich endlose nichtsfruchtende Diskussionen mit dem für die Kontrolle eingesetzten Security-Personal. Daher bin ich noch weit von einer beruflichen Traumcharriere entfernt, weil ich an keinem für mich relevanten Netzwerk angeschlossen bin. Eines der Netzwerke, die sich durch meinen Beitritt an mich angeschlossen haben, ist der Förderverein des Allgemeinen Hochschulsportes in Gießen, indem ich über meine Mitgliedschaft Zugang zu den Sportveranstaltungen der JLU erhalte und er dafür meine finanzielle Unterstützung erfährt. Dieser "gemeinnützige" Förderverein ist eigentlich für gutbetuchte Steuerzahler, Spender und Sponsoren (wozu ich leider nie gezählt habe) gedacht, die bestimmen wollen, was mit ihrer Steuerschuld passiert und damit Steuern abschreiben können. Da ich aber so wenig verdiene, dass ich schon seit meinem Abschluss vor Jahren quasi steuerfrei veranlagt bin, kann ich auch nichts absetzen. Es ist daher eine echte Spende, wenn dies nicht zu verrechnen geht. Und die gratis-Kursanmeldung über die
Das Tanzen ist zwar dieses Semester gut besucht, es hat aber nicht mehr ganz den Reiz der Spontanität der früheren Jahre, da man früher selber Partner einladen und mit zum Gesellschaftstanzen bringen konnte oder einfach Neuinteressierte vorbeischauen konnten. Neuinteresseierte, die keine der für sie notwendigen Semestergebühren bezahlt und damit kein Ticket haben, können vom Security-Personal auf dem Universitäts-Sportgelände wie Schwarzfahrer ohne Fahrschein im öffentlichen Nahverkehr behandelt werden. Wenn nun aber die offizielle Teilnehmerzahl angemeldet ist, ist der Kurs voll und keine weitere Teilnahme mehr möglich. Mein favorisierter Tanzkurs gilt mit 120Teilnehmern als ausgebucht obwohl ich mit Freude an Jahre zurückdenke, als über 200Teilnehmer in der Turnhalle waren. Eines aber habe ich hiermit gelernt: sollte ich irgendwann wieder mit Privatunterricht, Nachhilfe oder Ähnlichem starten, werde ich mich ebenfalls an die reservix.de-Buchung oder Vergleichbarem anschließen müssen. Die Zeiten, dass die Schüler
Ich muss nicht mehr lernen und die Klausuren und Prüfungen schaffen und gute Noten bekommen! Schüler, die zu mir in den Privatunterricht kommen wollten, müssten lernwillig sein. Und das Gestöhne über die teuren Privatstunden würde ich nicht mehr erhören. Jedem Mensch ist ein lebenswertes Berufsleben zu gönnen, auch mir. Es ist schlicht nicht einzusehen, dass einem Steuerberater 10% des Umsatzes zusteht, andernfalls ein ausreichender Mindestbeitrag entsprechend den Rechtsanwälten. Das Physikstudium ist allgemein als schweres Studium bekannt. Für die typisch deutsche Arbeitsplatzmisere kann man die daher teuren Physiker nicht verantwortlich machen. Genug, dass ich meinen Lebensunterhalt mit einem schlechtbezahlten sozialversicherungspflichtigen Nachtjob bestreiten muss und darf, um nicht in die Hartz4-Ecke gedrängt zu werden. Daher habe ich mein vollstes Verständnis dafür, dass immer mehr Hochqualifizierte, von den Unternehmen als sogenannte "Überqualifizierte" titulierte, diesem Deutschland den Rücken kehren. Huck ich habe gesprochen! So, gleich beginnt mein Nachtjob. Fröhliches Nachsinnen! (dp) Nachtrag_1 am 07.11.2006 um 02.22Uhr und 12.56Uhr: Die Gesamtteilnehmerzahl aller Sportveranstaltungen ist auf 2200grundgebührpflichtige Personen festgelegt. Zur Zeit ist nur noch EIN freier Platz in diesem Kurs "Tanzen-Gesellschaftstanzen" zu vergeben! Wer dennoch gratis das Tanzen üben will, ist gerne im RW-Club Tennis-Lokal in der Grünberger Straße im Anschluss an den offiziellen Kurs willkommen. (dp) Nachtrag_2 am 08.11.2006 um 00.15Uhr: Offiziell ist dieser Kurs jetzt ausgebucht. Heute wurden aber nur 86 TeilnehmerInnen vor Ort gezählt, mit einem leichten Überhang an Teilnehmerinnen. Der Security-Mann hat aber leider auch einige InteressentInnen "ohne Fahrschein" wieder heim geschickt. Er hakt in seiner Teilnehmerliste vor Ort ab. Dass er da seine Übersicht behält, ist schon bewundernswert; wieder ist durch diese Gebührenaktion ein Job geschaffen worden, na denn. Wie aus gut unterrichteter Quelle zu erfahren war, seien inzwischen Anfragen an den Tanzlehrer herangetragen worden, ob er nicht auch einen Tanzkurs für Singles anbieten könnte? (dp) Nachtrag_3 am 01.05.2010 um 12.51Uhr: Inzwischen ist klargestellt worden, dass es sowohl einer Zahlung von Förderverein-Jahresbeitrag+-spende(2EUR +13EUR = 15EUR) +Semester-Grundgebühr (15EUR) bedarf. Die zufällig gleiche Zahl 15EUR hatte für Verwirrung gesorgt. (dp)(0,15h) archiviert (tbid998.188): (dp) 09.05.2009 (+0,15h (+flagcounter +home.icon +w3c_LiCh +4navi +html-korr.)),04.8.2010(+0,03h(-validome.org+w3c_HTMLch)) | ||