Verfasst am 29.10.2006 00:25:56 Uhr "Nur ein Lebkuchen wollte ich kaufen" Der gestrige Tag war Urlaubsstress hoch drei. Der Reisebus nach Basel war pünktlich, ich auch. Auf Reihe 8 Platz 1 solle ich mich setzen. Nur leider gab es keine Reihe 8 Platz 1, es sei denn, ich würde mit dem WC vorlieb nehmen. Also bekam ich einen Ersatzplatz zugewiesen. Beim nächsten Zustieg wollte natürlich ein anderer Kunde auf genau diesen gebuchten Sitzplatz. Na, 46 Plätze habe der Bus und 46 Gäste seien angemeldet. Also durfte er sich einen anderen Ersatzplatz aussuchen. Planmäßige Abfahrt um 06Uhr vom "Bahnhof Wetzlar". Und wer fehlte? Eine Frau aus Dillenburg, die nicht wusste, wo sie dem Reisebus in Wetzlar am Busbahnhof zusteigen sollte. Anregung an die Reiseverkaufsleute: "Fragen Sie, ob ein Kunde ein Neukunde sei und wenn ja, dann bitte über den Zusteige-Ort aufklären!" Daher Start in Wetzlar mit 15min Verspätung. Ankunft in Basel (in der Schweiz) um 12.30Uhr am Kunst-Museum, St.Alban-Graben in der Nähe des Münsters in Groß-Basel. Dort läuft zur Zeit gerade eine Ausstellung des russischen Malers W.Kandinsky. Für dieses Event nahm ich mir aber keine Zeit, denn die Zeit zur freien Verfügung war mit 2 Stunden sehr knapp bemessen und ich wollte ja die Stadt anschauen (dieser Link» http://www.free-blog.in/drpagel/16038/Meine+erste+Stadterkundung+als+Tagestourist+in+Basel.html funktioniert zur Zeit nicht, da der zugehörige Reisebericht aufgrund eines EDV-GAUs (Panne) serverseitig gelöscht wurde; dafür kann dieser Bericht hier aus dem google-cache nachgelesen werden). Und wer war nicht pünktlich zu Ende dieser Freizeit? Die besagte Frau! Die städtische Politesse schlich schon um den Bus auf dem Kurzzeit-Parkplatz in der Dufourstrasse, da er zum Ein- und Aussteigen eigentlich nur 30min parken durfte. Mit 15 min Verzögerung ging es um 14.45Uhr weiter zum Badischen Bahnhof in Klein-Basel. Ankunft um 14.10Uhr. Oh Wunder, denn die Fremdenführerin wurde erst um 14.30Uhr erwartet, also durften wir uns an bedeutungsloser Lokalität die Füße vertreten. Zum Glück kam die Stadtbilderklärerin bereits um 14.20Uhr. Weiter ging es zu einer Stadtrundfahrt mit kleinen Spaziergängen. Vom letzten Spaziergang ("Dufourstrasse", "St.Alban-Graben", "Steinenberg") zum Tinguely-Brunnen (sprich schweizer-deutsch: "dägalie") an der "Klostergasse" und weiter zur "Theaterstrasse", "Steinenberg" an das Ende der Fussgängerzone "Steinen Vorstadt" mit Gruppen-Belehrung zur Orientierung über den weiteren Wanderweg durch das Menschengewühl über den Jahrmarkt am "Barfüsserplatz" und zurück durch die "Barfüssergasse", "Freie Strasse", "St.Alban-Graben" würden wir um 16.30Uhr wieder an bekanntem Busparkplatz "Dufourstrasse" neben dem Kunst-Museum erwartet. Und wer fehlte? Diese Frau. Ein Mitreisender tröstete den aufgebrachten Busfahrer mit den Worten "10Prozent Schwund ist normal". Der Busfahrer informierte um 16.50Uhr die Zentrale in Wetzlar, dass er ab 17Uhr ohne den fehlenden Gast weiterfahren würde. Endlich um 16.57Uhr kam das verlorene Schaf, aufgesammelt von der beherzten schweizer Touristik-Fachfrau in der Nähe des Jahrmarktes, weil unser schwarzes Schaf beim Anstehen nach 1 (in Worten: "einem") Lebkuchenherz die weiterziehende Gruppe aus den Augen verloren hatte und orientierungslos an der letzten Station verharrte. Müde bin ich, geh zur Ruh, und schließe beide Äuglein zu, gääähn... Wer keine Reise macht, kann auch nichts erleben! (dp) archiviert (tbid987.185): (dp) 08.05.2009 (+0,2h (+flagcounter +home.icon +w3c_LiCh +4navi +html-korr.)),03.8.2010(+0,03h(-validome.org+w3c_HTMLch)) | ||||||