Verfasst
am 29.07.2006 19:26:59 UhrWann muss man seine Träume als Kleingewerbe anmelden?Weiß ich nicht. Aber auf dieser Webseite fand ich zwei gute Tipps: - Kleingewerbe anmelden? Da habe ich noch viel zu lesen und mein neuer USB-Drucker kann immer noch nicht mein EURO-Zeichen, so dass ich bereits seit Anfang Mai aufgerieben bin, weil ich noch keine Zeit hatte, die entsprechenden Unterlagen darüber zu lesen; wie gut, wer sich um nichts zu kümmern braucht und unbekümmert einfach etwas blogged oder bloged oder blogt und so in den Tag ohne Zukunftssorgen hineinleben kann?
Es geht auch nicht darum, einfach nur ein Gewerbe anzumelden, sondern es sind vor diesem Schritt die möglichen Folgen zu ermitteln! Die können gravierend sein und Auswirkungen auf die anderen hauptberuflichen, unselbstständigen und freiberuflichen Tätigkeiten haben. Es kann die Genehmigung seines bisherigen Arbeitgebers nötig sein, manchmal gibt es auch ein sogenanntes Wettbewerbsverbot, d.h. wenn man in einem Unternehmen gearbeitet hat, was z.B. Tagträume verkauft, düfte man die nächsten Jahre oder in einem bestimmten Umkreis um den Firmensitz oder das bisherige Kundengebiet diese gleiche Tätigkeit nicht auf eigene Rechnung tun, sondern dürfte evtl. nur Nachtträume oder Traumschutzvorrichtungen vertreiben wollen.
Weiterhin ist zu prüfen, wie man seine Tätigkeit dann nennt. Es macht eventuell einen gravierenden Unterschied, ob man sich zum Beispiel Albträumer, Alpträumer, Beamer, Döskopp, Dreamer, Einzell-Träumer, Einzelträumer, Fieberträumer, Gesellschaftsträumer, Halluzinationist, Innentraumarchitekt, Kurzträumer, Langträumer, Lautträumer, Nachtträumer, Phantasielooser, Phantasieloser, Phantasierer, Phantast, Partyträumer, Rauschträumer, Remphasenberechner, Schnellträumer, Schlafträumer, Spinner, Showträumer, Starkträumer, Tagträumer, Träumer, Traumabbrecher, Traumanwalt, Traumarzt, Traumausbeuter, Traumausstatter, Traumazubi, Traumbefeuchter, Traumbegleiter, Traumbekämpfer, Traumbeobachter, Traumberater, Traumbewacher, Traumbewerter, Traumconsultant, Traumdesigner, Traumdeuter, Traumentsorger, Traumfahrer, Traumfilmproduzent, Traumfinanzier, Traumflieger, Traumförderer, Traumfrau, Traumgestalter, Traumgutachter, Traumheiler, Trauminterpret, Traumkünstler, Traumkundler, Traumläufer, Traumlehrer, Traumleser, Traumlotse, Traummakler, Traummaler, Traummann, Traummaschinist, Traummenükoch, Traummeister, Traummusiker, Traumordner, Traumpfleger, Traumpilot, Traumpoet, Traumpsychologe, Traumredner, Traumsammler, Traumschiffer, Traumschöpfer, Traumschüler, Traumschutzanzügeproduzent, Traumsoldat, Traumsponsor, Traumsteuereintreiber, Traumsteuerhinterzieher, Traumstopper, Traumstörer, Traumstudioleiter, Traumstudioangestellter, Traumtänzer, Traumverkäufer, Traumverkürzer, Traumvermarkter, Traumvermesser, Traumvermieter, Traumversetzer, Traumvertiefer, Traumvertreter, Traumverwalter, Traumwandler, Traumwetterkundler, Traumwissenschaftler, Traumzauberer, Verträumter, Unverträumter, Wachträumer, Wahnträumer, u.v.a.m. (für die vielen Millionen Arbeitslose müssen neue Berufsfelder her!) nennen will. Der eine Begriff kann eine sogenannte Geschützte Berufsbezeichnung sein, wozu man ein staatliches Examen benötigt, eventuell sogar eine erfolgreich abgeschlossene Lehrzeit nachweisen muss, beim anderen Begriff müsste man eventuell ein erhaltenes Universitäts-Diplom nachweisen können oder aber man darf den Begriff nur führen, wenn man einem Berufsverband angehört oder man hat Glück und es handelt sich um einen freien Begriff (Unternehmensberatur oder Consultant soll dazu gehören) oder man hat Pech und die Kripo oder der Zoll stehen schon am Tag nach der Anmeldung im Büro und beschlagnahmt alles wegen Illegalität.
Auch ist zu prüfen, ob man das, was man zu tun gedenkt, überhaupt in seinem Arbeitszimmer, Büro, Garage oder Keller tun darf, denn es gibt ja nicht ohne Grund die gemeindlich ausgewiesenen Zonen wie Naherholungsgebiet, Wohngebiet, Gewerbegebiet, Industriegebiet.
In einem ist sich unser Steuersystem einig: wenn es ums Geld ausgeben geht, bekommt man fast überall Nachhilfe, sogar täglich Briefspam und Anrufspam usw., wenn es dagegen ums Geld einnehmen geht, hilft einem nicht einer, der nicht auch seine Hand aufhält. Spenden-Link mit Hilfe von Paypal ist noch ausser Betrieb! Es soll ja auch andere Geldeintreiber geben? Und ich glaube fast, dass dies freenet auch nicht gefallen würde, wenn ich es an meinen Spendeneinnahmen nicht beteiligen würde (und das FA nicht zu vergessen!) Mein Freund sagt immer, man kann doch die Spenden nicht absetzen!? Ja, wo leben wir denn. Wer was geben will, der gebe etwas und wer nichts geben will, der lasse es sein. Und wer nur was geben will, was er woanders einsparen kann, gibt nichts aus freiem Herzen sondern mit dem Hintergedanken einer Gewinnerzielungsabsicht oder Unverlusterzielungsabsicht, was dann einem gewerblichem Sponsoring entspräche, vermute ich?
(dp)
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