Verfasst am 05.06.2006 20:04:11 Uhr DVI-Dateien mit Hilfe von TEX im DOS für LPT1 erzeugt, an USB-verknüpftem Drucker CANON ip5200 ausgegeben Der längste Hobbytag seit Jahren dauerte bis um 05.15Uhr heute früh. Dann war ich nochmals von 12 bis 16.30Uhr am Wirken (es gibt keine Arbeit mehr in Deutschland?), bin zwar noch nicht ganz (mit den Nerven) fertig, aber es geht: man kann an einen Drucker CANON-ip5200, der unfähig ist, DVI-Dateien über die LPT1-Schnittstelle auszugeben, die Ausgabe über die USB-Schnittstelle umleiten und wahrscheinlich (entzieht sich zur Zeit meiner Kenntnis) wäre damit auch die unter WINDOWS erzeugte DVI-Datei in gleicher Weise ausgabefähig. Beispielsweise sind sämtliche Seiten, Grafiken und Tabellen meiner Dissertation unter Zuhilfenahme von LaTEX über diese DVI-Dateien ausgedruckt worden. Das Erscheinungsbild war bereits anfangs der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts mit professionellem Buchdruck vergleichbar. Es ist derart flexibel, dass man prinzipiell alle Schriftstile, -fonts, -arten und eigene Buchstabenerfindungen in einer Textseite kombinieren kann. Im Gegensatz zu den damaligen WORD-Versionen haben die Suffixe und Exponenten immer an den Stellen im Druckbild gestanden, wo sie hingehörten, während eine ganze Abteilung in Gießen damit beschäftigt war, die Fehler von Word bzgl. der kleinformatigen hoch- und tiefgestellten Zahlen und Buchstaben, insbesondere wenn sie mehrfach in einer Druckzeile stehen sollten, für ihre Laserdrucke zu beheben. Es war schon damals (k)ein Vergnügen, seine wertvolle Zeit mit den Schwächen von µsoft-Produkten zu vergeuden. Habe mir nach langer Recherche dazu das Programm DVIWIN.EXE und neue PK-Fonts in gepackten ZIP-Dateien von http://sunsite.rediris.es/pub/msdos/tex heruntergeladen und konnte anschließend meine alte (für DOS und LPT1-Ausgabe konzipierte) DVI-MetaDatei zunächst in DVIWIN.EXE unter Windows98 anschauen und damit ausdrucken. Wie immer: mehr (z.B. URL-Links) später! Jetzt muss ich mich erst wieder erholen, denn ich habe schon wieder eine 1-wöchige Reise für 2Personen gewonnen. (dp) Nachtrag_1 am 08.06.2006 um 0.40Uhr: Es sieht alles so einfach aus! Nach Info aus der Datei "dvivga.inf.txt" sollen die *.Zip-Dateien DVIVGA1.zip bis DVIVGA9.zip mit Pkunzip.exe (von www.PKware.com unter dem DOS-Betriebssystem? (inexist.Link im April2009 deaktiviert, neuverlinkt), Windows-Betriebssystem? (inexist.Link im April2009 deaktiviert, neuverlinkt)) entpackt werden können. Erfahrungsgemäß konnte ich die ersten beiden Zip-Dateien nur unter MINunzip.exe (freeware von www.sachs-box.de) entpacken, welches nur unter Windows läuft. Das steht nirgends geschrieben. Jemand hat vergessen, dieses zu dokumentieren.
MINunzip und PKunzip können meistens beide *.Zip-Dateien entpacken, die wiederum aus *.Zip-Dateien bestehen. Die erfolgreich mit Pkunzip zu entpackenden *.zip-Dateien einer Nicht-zip-Unterstruktur lassen sich mit MINunzip.exe nicht entpacken. Man erhält folgende Fehlermeldung: Unzip NOT successfull!. Die Idee von meinem Freund Reinhard, man müsse die *.ZIP-Datei erst auf verschiedenen Disketten kopieren und mit einer richtigen Versionsnummer benennen, ist eine von vielen unbrauchbaren Möglichkeiten. Es konnte entpackt werden mit:
Ob ZCentral.exe besser funktioniert, werde ich später (wann?) mal testen. Nachtrag_2 am 08.06.2006 um 23.15Uhr: Zur Zeit funktioniert noch nicht die Ausgabe des EURO-Zeichens (), welches ich selber noch vor Einführung der Europäischen Leitwährung für meine LaTEX-Drucke entworfen hatte. Es würde mir missfallen, wenn ich in Abrechnungen oder Listen das EURO-Zeichen von hand einfügen sollte. Evtl. muss ich dazu noch eine neue PK-Font-Datei erzeugen, vorher aber wissen, wie sich die neuen PK-Fonts von den alten unterscheiden. Arbeit über Arbeit... (dp) Nachtrag_3 am 22.06.2006 um 16Uhr: Bis jetzt habe ich recherchiert, wurden meine binären pk-Dateien für DOS mit Hilfe von "mfjob.exe" (Version 16.07.90 19:28Uhr) aus dem LaTeX-Paket für ms-DOS6.0 erzeugt. Dieses Programm MFJOB.EXE hat Hunger auf im Textmodus abgefasste -also nicht nur maschinenlesbare- , editierbare mf-Dateien, die so eine Art Programmcode ("metafont") mit "beginchar", "def", "draw", "endchar;", "enddef;", "iff", "labels", "pickup", "scaled", "thickness" uvam. enthalten. Näheres kann man unter der dts.- oder engl.-sprachigen Anleitungs-Hilfe-Datei "mfjob.doc" (Version 08.08.90 12.26Uhr) finden. Zuletzt hatte ich am 27.02.03 23:50Uhr so eine Art Protokoll-Datei "mfjob.inf" erzeugt oder modizifiert, als sich mein damaliger 1.Home-PC mit Windows3.1 ins Jenseits verabschiedet und ich darauf meinen neuen 2.PC unter Windows98 mit der LaTeX-Software neu eingerichtet hatte. Mein Freund Reinhard sagte mir, man solle alles wegwerfen, was man ein Jahr nicht benötigt hat. Dann würde ich jetzt mit meinem Latex-Latein am Ende sein. Ich wollte lieber alle für's Finanzamt unwichtigen Unterlagen entsorgen, da hätte ich mehr Platz. Unter den Hilfedateien zum DVIWIN.EXE-Paket wird erwähnt, gäbe es eine Pif- oder Bat-Datei, die in der Lage sei, fehlende PK-Fonts-Dateien für Windows nachträglich zu erzeugen. Werde für die Rekonstruktion dieser Fonts einen eigenen Weblog-Eintrag erzeugen müssen. (dp) Linksammler: archiviert (tbid716.128): (dp) 06.02.2009 (+0,25h (+flagcounter +home.icon +w3c_LiCh +4navi)),03.8.2010(+0,03h(-validome.org+w3c_HTMLch)) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||