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Verfasst am 03.06.2006 22:27:03 Uhr
Schülergerecht lernen: Physik zum Anfassen

Heute war evtl. die letzte Gelegenheit, an den für Kindern als auch für Erwachsenen jeden Alters und Geschlechts interessanten physikalischen "mach-mit"-Anlagen (Experimenten) im Einkaufszentrum "Forum" in Wetzlar herumzuspielen und einiges auszuprobieren. Probieren geht halt über Studieren! Und nur wenn ein Aha-Effekt der Selbstbeobachtung vorliegt, also eigene Erfahrung gesammelt wird, dann macht Physik plötzlich spass. Es ist für physikalisch ungebildete nur von Vorteil, bereits im Kindergartenalter mit Bauklötzen herumzuspielen, wollen das später mal gute Ingenieure oder Physiker werden. Was Hänschen im Kindesalter nicht erfährt, wird man Hans später in der Sonderschule nur schwer nach der Nürnberger Methode eintrichtern können. Wenn im nervigen kindlichen Fragealter "Papa, Mama, wie geht denn das?" die Antwort kommt: "Kind sei still, Papa, Mama ist müde und muss Fussball gucken!" ist die Chance für's Leben vertan. Zum Verständnis für das wissenschaftliche Hinterfragen von technischen und natürlichen Phänomenen wird bestimmt genauso in diversen Hirnregionen eine nervliche Vernetzung angelegt wie beim Sprachenlernen oder anderen erworbenen Fähigkeiten.

Habe einige Bilder zu den dicht umlagerten Experimenten gemacht. Es kann aber noch Tage oder Wochen dauern, bis ich die hier herein stelle. (unerledigt!) (dp)
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