Verfasst am 31.01.2005 00:28:41 Uhr Neue Fortschritte in der Krebstherapie? In einer Nacht in der Woche vom 23. bis zum 30.Januar kam es in den Nachrichten von MDR-Info (Radio), dass an der Universität Mainz eine sensationelle Entdeckung gemacht worden sein soll. Diese weckt neue Hoffnungen, der Geisel der Menschheit endlich die Krakenzähne zu ziehen. Einem Impfeffekt gleichbedeutend soll es möglich sein, das Immunsystem derart zu trainieren, dass es speziell die körpereigenen Krebszellen erkennen und bekämpfen lernt (Genaues weiß ich noch nicht!). Allerdings soll mit den klinischen Studien erst in zwei Jahren begonnen werden. Eigentlich skandalös, wenn das so eine tolle Entdeckung ist, dass man die Leiden vieler Millionen Menschen in kauf nimmt und sich nicht müht -so wie bei der Tsunami-Fluthilfe gezeigt- etwas mehr Tempo in den Fortgang der Forschung einzulegen oder mit mehr manpower am gleichen Projekt zu arbeiten. Ist es rentabler, das Prinzip Hoffnung und den Krankenstand aufrechtzuerhalten oder rentabler, das Volk gesund zu halten? Wenn ich mehr weiss, werde ich den Eintrag ergänzen. (dp)
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